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Eine Liste der Arzneimittel und medizinischen Hilfsmittel, die man zu Hause vorrätig haben sollte.

  • Spezifische Medikamente für Ihren Gesundheitszustand zur Behandlung chronischer Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, Hypercholesterinämie, Allergien, Asthma usw., die gemäß den spezifischen Anweisungen Ihres Arztes einzunehmen sind.
  • Entzündungshemmer und Schmerzmittel: Zur Anwendung bei Schmerzen verschiedener Art wie Kopfschmerzen, Rückenschmerzen und Zahnschmerzen. Diese Medikamente basieren in der Regel auf Acetylsalicylsäure, Ibuprofen, Ketoprofen oder anderen nichtsteroidalen Entzündungshemmern (NSAR); sie sollten normalerweise auf vollen Magen eingenommen werden. Arzneimittel auf Acetylsalicylsäurebasis werden im Allgemeinen für Kinder nicht empfohlen, daher sind Präparate mit Schmerzmitteln und Entzündungshemmern vorzuziehen, die speziell für kleinere Patienten entwickelt wurden. In der Regel handelt es sich dabei um Sirupe oder lösliche Darreichungsformen wie Beutel.
  • Antipyretika sind Medikamente, die zur Senkung von hohem Fieber eingesetzt werden. Sie basieren in der Regel auf Paracetamol und können auch als Schmerzmittel verwendet werden, wenn nichtsteroidale Entzündungshemmer nicht empfohlen werden. Für Kinder gibt es spezielle Darreichungsformen wie Sirupe, Zäpfchen und Tropfen.
  • Lutschtabletten oder Bonbons gegen Halsschmerzen, auf Basis von Desinfektionsmitteln und Lokalanästhetika zur Linderung der Symptome von Halsschmerzen.
  • Antazida, nützlich zur Linderung von Schmerzen und Sodbrennen und zur Linderung von Verdauungsbeschwerden.
  • Antidiarrhoika, in der Regel auf Loperamidbasis. Es handelt sich um symptomatische Medikamente, die zur Unterdrückung von Durchfall eingesetzt werden und empfohlen werden, wenn es nicht möglich ist, eine Toilette aufzusuchen, oder wenn der Durchfall so häufig auftritt, dass es zu einer Dehydrierung kommt. Für Kinder sind sie in der Regel nicht geeignet.
  • Milchsäurebakterien, hilfreich bei Veränderungen der Darmflora bei Erwachsenen und Kindern, auch wenn diese mit Durchfall einhergehen.
  • Antihistaminika. Diese Medikamente werden besonders für Personen empfohlen, die allergisch oder besonders anfällig für Lebensmittel-, Medikamenten- oder andere Allergien sind.
  • Kortisonsalbe auf Hydrocortisonbasis. Es handelt sich um ein wirksames Mittel gegen Hautirritationen unterschiedlicher Ursache, wie Hautrötungen und Sonnenbrand, Insektenstiche, Juckreiz und Hautbrennen.
  • Salbe für Verbrennungen, zur Linderung von Beschwerden bei leichten Verbrennungen und Verbrühungen, die nach ausreichender Kühlung der betroffenen Stelle mit Wasser oder anderen Mitteln aufgetragen wird. Nicht anzuwenden bei tieferen Verbrennungen oder bei verletzter Haut.
  • Entzündungshemmende Salbe, in der Regel auf Basis von Diclofenac, Ketoprofen oder anderen NSAR, zur lokalen Anwendung bei Prellungen, kleinen oberflächlichen Verletzungen, Knochen- und Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen und Nackenverspannungen. Diese Cremes dürfen nicht auf verletzter Haut angewendet werden.
  • Antiseptische oder befeuchtende Augentropfen, vorzugsweise in Einzeldosisfläschchen aufgrund ihrer längeren Haltbarkeit, zur Anwendung bei Augenreizungen und -ermüdung, Brennen, Trockenheit und Fremdkörpergefühl im Auge.

 

In Ihrer Hausapotheke sollten außerdem folgende Verbandmaterialien vorhanden sein:

  • steriles Verbandsmaterial (Kompressen)
  • Elastische Bandagen zum verbinden
  • verschiedene Pflaster
  • Klebepflaster für kleinere Wunden
  • Watte
  • Desinfektionsmittel (Wasserstoffperoxid, alkoholfreies Desinfektionsmittel oder Desinfektionsmittel auf Jodbasis)
  • Fiebermesser
  • Schere und Pinzette
  • Instant Ice (Eis- kühlkompresse)
  • Einweg-Latexhandschuhe

Bei Bedarf sind Geräte zur Blutdruckmessung und zur Aerosolbehandlung sehr nützlich.

 

Wie Arzneimittel aus der Hausapotheke korrekt aufbewahrt werden.

Oft neigt man dazu, Arzneimittel überall im Haus herumliegen zu lassen, zum Beispiel in der Küche oder im Badezimmer, in Schubladen oder verschiedenen Schränken. Es ist jedoch ratsam, Arzneimittel an einem einzigen Ort aufzubewahren, zum Beispiel in einem speziellen Schrank oder in einer geschlossenen Box, geschützt vor Feuchtigkeit, Licht oder Temperaturschwankungen. Der Aufbewahrungsort sollte immer außerhalb der Reichweite von Kindern liegen.

Die Arzneimittel müssen in ihrer Originalverpackung zusammen mit der Packungsbeilage aufbewahrt werden. Auf diese Weise kann das Verfallsdatum des Medikaments überprüft und eventuelle Fragen zur Art und Dosierung der Einnahme geklärt werden. Es ist wichtig, stets die Gebrauchsanweisung oder die Angaben in der Packungsbeilage zu befolgen.

Es gibt auch Medikamente, die im Kühlschrank aufbewahrt werden müssen, aber dies ist gegebenenfalls auf der Verpackung angegeben. Es wird empfohlen, Medikamente für Kinder getrennt von denen für Erwachsene aufzubewahren, damit sie im Notfall leichter zu finden sind. Es ist auch empfehlenswert, das Erste-Hilfe-Set, das für die Versorgung von Wunden benötigt wird, wie Pflaster, Desinfektionsmittel, Watte und sterile Kompressen (Mullbinden), Instant-Eis, zusammen aufzubewahren.

Abschließend ist es wichtig, regelmäßig die eigene Hausapotheke zu überprüfen, um abgelaufene oder nicht mehr verwendete Medikamente zu entsorgen. Zu entsorgende Medikamente sind Sondermüll: Sie dürfen daher nicht als allgemeiner Abfall entsorgt werden, sondern müssen über die Apotheke entsorgt werden.