Es passiert fast jedem, dass er früher oder später eine Tablette einnehmen muss, vielleicht um ein Symptom zu bekämpfen, das Anfangs nur harmlos erscheint. Wir sollten dies nicht auf die leichte Schulter nehmen: Medikamente sind niemals neutral und sollten mit Vorsicht eingenommen werden: Ein einfaches Antihistaminikum, das zur Bekämpfung der lästigen Symptome einer Allergie eingenommen wird, kann zum Beispiel schwere Schläfrigkeit hervorrufen, die uns beim Autofahren ernsthaften Risiken aussetzt. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn bereits eine Therapie mit anderen Arzneimitteln eingenommern wird, wie dies bei älteren und chronisch kranken Menschen häufig der Fall ist: Arzneimittel, wie auch Menschen, können sich nicht gut vertragen und die Folgen einer Wechselwirkung können manchmal schwerwiegend, in einigen Fällen leider sogar lebensbedrohlich sein.
Deshalb sollten wir uns beim Gang in die Apotheke immer die Mühe machen, unserem Apotheker/unserer Apothekerin ein paar einfache, aber wichtige Fragen zu stellen: Er/Sie wird diese gerne beantworten, denn darum geht es in seinem/ihrem Beruf, und wir können unsere Medikamente sorgloser einnehmen, indem wir sie auf die bestmögliche Weise und ohne Risiko einnehmen. Und vielleicht sogar noch ein bisschen Geld sparen.
- Wie, wann und wie lange sollte ich dieses Medikament einnehmen?
- Kann dieses Medikament gefährliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder bestimmten Nahrungsmitteln verursachen?
- Hat dieses Medikament irgendwelche bekannten Nebenwirkungen? Welche?
- Wie sollte ich dieses Medikament aufbewahren? Wie lange ist es nach dem Öffnen der Packung haltbar?
- Gibt es generische Äquivalente, die diesem Arzneimittel entsprechen?